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"Ich bitte um Handzeichen von allen Leuten da draußen, die darauf gewartet haben dass die Melvins mal wieder so richtig rocken?! Ok, gut, Danke. Hatte ich mir so gedacht - und Jello Biafra scheint das auch gewusst zu haben! Für all jene gibt es jetzt "Never breathe what you cannot see": Acht Songs, die nahtlos an die großartigen Kollaborationen anknüpfen, die Jello Biafra in der Vergangenheit bereits eingegangen ist. Und was für eine Kombination ist das überhaupt wieder??! Absolut genial! Der zynische Hohepriester des Punk und die Rock Terroristen - perfekt! Egal was Biafra macht, vom Gesang erinnert es natürlich immer an die Dead Kennedys und dazu legen die Melvins so entfesselt los wie mindestens seit der "Stoner witch" nicht mehr. Ellenlange Noise Jams oder Krach Experimente sucht man hier vergebens, stattdessen Power ohne Ende, donnernde Riffs, brachiale Schlagzeugparts und straighte Songs mit Drive und Energie. Biafra kotzt sich gewohnt großartig und böse über amerikanische Verhältnisse aus, spuckt Gift und Galle wie eh und je. Besonders klasse, wenn er im Song "Caped crusader" Aussagen des World Trade Center Attentäter Atta denen des erzkonservativen US Justizminister Ashcroft gegenüberstellt und man lange rätseln darf, wer denn nun was gesagt hat. Aber auch die anderen Stücke wie "Islamic bomb", "The lighter side of global terrorism" oder "McGruff the crime dog" überzeugen mit ätzend / satirischen Texten zu hartem, druckvollem Melvins "Über Rock". Kurz: Nach Lard und der Zusammenarbeit mit Nomeansno bzw. D.O.A. hat Jello Biafra hier wieder einen absoluten Knaller eingespielt!" (geklaut von GREEN HELL)
Label: Alternative Tentacles